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Programm September bis Dezember 2018

Was hat der Mensch mit dem Kosmos zu tun? Seminar. Leitung: Dr. Gerhard Stamer 10 x Mittwoch: 10:00 Uhr 12.9./19.9./26.9./10.10./17.10./24.10./7.11./14.11./21.11/28.11 FZH Lister Turm, Walderseestraße 100 € 150,- Als Urknall wird in der Kosmologie der Beginn des Universums, also der Anfangspunkt der Entstehung von Materie, Raum und Zeit bezeichnet. Er ereignete sich vor etwa 13,8 Milliarden Jahren. Das ist der allgemeine Stand der Wissenschaft. Haben wir Menschen damit etwas zu tun? Unser Leben spielt sich im Rahmen unseres Planeten Erde und seiner Natur ab. Oder noch konkreter: Innerhalb der Gesellschaft oder der Kultur, in der wir leben. Geographisch gesehen: Häufig nur in einer bestimmten Region. Zeitlich gesehen: Nur in einer bestimmten Epoche. Jedenfalls: Die Dauer unserer individuellen Existenz ist ein Plinkern in der Dimension des Weltalls. Aber dennoch: Ohne Frage verdanken wir unser Dasein der Existenz des Kosmos. Deshalb interessiert es nach wie vor: Was haben wir mit ihm konkret in unserem Leben zu tun? In unserem Kurs wollen wir uns mit 2 Büchern beschäftigen, die sich genau damit befassen; das eine aus unserem Jahrhundert, das …

Die Idee der Gerechtigkeit

Die Idee der Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit ist ein einziges Dilemma. Gerechtigkeit ist die Idee der Gleichheit. Aber es gibt keine Gleichheit. Alle Individuen sind verschieden. Gleichheit wäre die Negation der Individualität. Wäre also paradoxerweise die Ungleichheit die Gerechtigkeit? Das kann nicht sein, denn dann gäbe es kein menschliches Gemeinwesen. Ein Gemeinwesen besteht in dem, was den Einzelnen gemein, also gleich ist. Wo ist der Ausgang aus dem Dilemma? Welche Grenze hat die Gleichheit? Worin bin ich gleich mit anderen? Worin ungleich? Wo darf ich´s sein? Was ist gerecht? Darüber diskutieren wir am kommenden Donnerstag, 22.2., wie immer FZH Lister Turm, Walderseestraße 100, 19:00 -21:00 Uhr, € 8,- Leitung: Dr. Gerhard Stamer

Das Eine Sein – Parmenides

Die außergewöhnliche Studienreise vom 9. bis 14. Oktober 2017 in die süditalienische Stadt Ascea, dem antiken Elea. Parmenides Φ eine geheimnisvolle und vieldeutige Quelle der Philosophie, die bis heute nicht versiegt ist. Seminargebühr: € 250,-, Mitglieder: € 100,- Die Anreise organisiert jeder Teilnehmer selbst. Wir empfehlen den Flug nach Neapel und die Fahrt mit dem Zug bis Ascea, wo jeder abgeholt wird. Eine Alternative ist, einen PKW am Flughafen in Neapel zu mieten; Preis für eine Woche: weniger als € 200,- Unterkunft: Hotel Porta Rosa Ascea. Im Internet anzusehen. Das Hotel befindet sich in ausgezeichneter Lage zwischen dem Gebiet der Ausgrabungen des antiken Elea, wo Parmenides (500 v. Chr.) lebte und einem kilometerlangen Sandstrand. Wegen der wahrscheinlich verschiedenen Ankunfts- und Abreisezeiten sollte jeder Teilnehmer das Hotel vor Ort selbst bezahlen. Halbpension € 60,-. Einzelzimmerzuschlag pro Woche € 120. Exkursionen wahlweise – auch selbständig – in den Naturpark Cilento, auf den Monte Sacro, zu ursprünglichen italienischen Bergdörfern, mit einem Boot zur Blauen Grotte oder nach Paestum zu den besterhaltenen griechischen Tempeln. Teilnehmerzahl: 12 bis 15 Tagesablauf: Die Zeitangaben …