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Programm September bis Dezember 2019

„Was ist der Mensch? Wer sind wir?“ Anthropologie in aktueller Absicht 12 x Mi: 11.9./18.9./25.9./2.10./9.10./16.10./23.10./30.10./6.11./13.11. /20.11./27.11. Kursgebühr: € 180,- 10:00 Uhr, Lister Turm, Walderseestr. 100 Leitung: Dr. Gerhard Stamer Was der Mensch ist, stellt kein Problem dar. Denn er existiert in Millionen Exemplaren. Aber ihn zu definieren, bereitet trotzdem große Schwierigkeiten. Naturwissenschaftliche, soziologische, theologische, aber auch philosophische Erklärungen erfassen verschiedene Aspekte des menschlichen Wesens und widersprechen sich. Weder als Ebenbild Gottes noch im Vergleich mit den Tieren gelingen überzeugende Beschreibungen. Die Einheit von Körper, Seele und Geist, die Geschichtlichkeit des Menschen, sein Dasein zwischen Subjektivität und Objektivität, die Diversität seiner Kulturen nötigen dazu, die Einheit einer Komplexität zu denken, die sich dem Zugriff der Erkenntnis zu entziehen scheint. Sollte dem Menschen sein eigenes Wesen verschlossen bleiben? Was bedeutet das für seine Existenz, wenn er nicht weiß, wer er ist? In diesem Seminar wollen wir uns mit Hilfe zweier klassischer Texte der Anthropologie aus dem vergangenen Jahrhundert dieser Thematik nähern. Auszüge aus den folgenden Texten ziehen wir dazu heran: Max Scheler: Die Stellung des Menschen im …

“Habermas – oder das Elend der Verfahrensrationalität

Reflexionen Bd. 3: “Habermas – oder das Elend der Verfahrensrationalität” Dr. Gerhard Stamer, LIT-Verlag, Münster 2007  (ISBN 978-3-8258-0243-1) Dieser Band zeigt die kontraproduktiven Folgen eines Denkens – wie das von Jürgen Habermas – auf, das die substanziellen Gehalte der traditionellen Kultur durch Negation der Metaphysik bewahren möchte. Die Veröffentlichungen von Jürgen Habermas sind als Kritik des Zeitgeistes selbst Zeitgeist. Die in ihnen geäußerten prägnanten Positionen bieten darum eine geeignete Möglichkeit, ein sich bewußt modern verstehendes Denken zum Gegenstand zu machen. Das hier vorliegende Buch hat die Zielsetzung, in plastischer Argumentation die Grenzen der theoretischen Konzeption von Habermas aufzuzeigen, um dabei zugleich eine eigene zu umreißen. Der inhaltiche Schwerpunkt der gesamten Arbeit besteht darin, die reduktionistischen Konsequenzen einer Philosophie sichtbar zu machen, die sich programmatisch der Metaphysik verweigert. Eine dieser Konsequenzen ist das Scheitern des Versuchs, Denken und Bewußtsein in der Dimension der Sprache abzuhandeln., eine weitere, die Aussagenlosigkeit und Begründungsschwäche einer voluminös ausgebreiteten Philosophie, die sich keine Inhalte mehr zutraut. Selbst die innere Konsistenz der systematischen Konzeption ist fragwürdig, denn der klaffende Widerspruch zwischen einer …

Programm Mai – Juli 2019

Programm REFLEX Mai – Juli 2019 Edmund Husserl: Psychologie und Transzendentalphilosophie 6 x Mi: 5.6./12.6./19.6./26.6./3.7./10.7. 10:00 Uhr, Lister Turm, € 90,- Leitung: Dr. Gerhard Stamer In seiner Schrift „Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie” unternimmt es Husserl, die Notwendigkeit einer Verschwisterung von Philosophie und Psychologie zu denken. Das ist ein interessantes Abenteuer, denn der Haupttrend der Psychologie im 20. Jahrhundert und bis heute besteht darin, das Verhältnis des Bewusstseins zum Unbewussten zu thematisieren. Hannah Arendt: „Vita activa“ 6 x Do: 6.6./13.6./20.6./27.6./4.7./11.7. 19 Uhr im Lister Turm, Gebühr: € 10,- (pro Abend) Leitung: Dr. Gerhard Stamer In dieser Schrift bemüht sich Hannah Arendt darum, die praktische Seite der Philosophie zu verdeutlichen. Ihr gelingt dabei eine Aktualisierung der Philosophie bis in unsere Gegenwart. Wir werden uns in diesem Kurs die wesentlichen Inhalte aneignen. Francis Fukuyama über die Krise der westlichen Demokratien 5 x Dienstag: 7.5./14.5./21.5./28.5./11.6. 19:00 Uhr, Lister Turm, € 50,-                                    Leitung: Dr. Rüdiger Rimpler In seinem …